Die Installation auf dem Flachdach ermöglicht eine optimale Ausrichtung zur Sonne. Durch die flexible Aufständerung erreicht man den idealen Neigungswinkel von 30-35 Grad, was die Energieausbeute im Vergleich zur vertikalen Montage um bis zu 30% steigert. Zudem bietet das Flachdach meist mehr Platz für zusätzliche Module.
Für Flachdächer empfehlen wir unsere leistungsstärkeren Systeme von 800 bis 2000 Watt, da hier die optimale Ausrichtung die maximale Energieausbeute ermöglicht.
In unserem Shop werden zwei professionelle Flachdach-Montagesysteme angeboten: Die ValkBox 3, explizit für ebene Flächen wie Flachdach, Carport, Terrasse etc. geeignet sowie ein universelles Flachdach-Wandmontagesystem. Die ValkBox 3 überzeugt durch ihre aerodynamische Konstruktion und ermöglicht eine werkzeuglose Montage. Das universelle System eignet sich sowohl für Flachdächer als auch für Wandmontagen und bietet maximale Flexibilität bei der Ausrichtung der Module.
Der Begriff ‚bifazial‘ wird meist in Zusammenhang mit Solarmodulen gebraucht bedeutet ‚zweigeschichtig‘ und wird in der Solartechnik verwendet, um Solarzellen zu beschreiben, die auf beiden Seiten zur Energiegewinnung fähig sind. Das heißt, die Solarzelle nutzt die Sonneneinstrahlung sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite. Bifaziale Module können zusätzlich Energie durch reflektiertes Licht auf der Rückseite erzeugen, wenn auch in geringerem Umfang.
Der Kauf eines Balkonkraftwerks im Komplettset ist aus verschiedenen Gründen vorteilhaft. Zum einen erhält man perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten, zum anderen bietet es auch praktische Vorteile. Die Anschaffung spart Zeit, da alles aus einer Quelle kommt, und bei Fragen oder Supportbedarf gibt es nur einen einzigen Ansprechpartner.
Der Stromertrag wird maßgeblich durch die Anzahl und die Leistung der installierten Solarmodule bestimmt. Als grobe Faustregel lässt sich in Nordeuropa bei einer Modulleistung von 500 Wp mit einem jährlichen Ertrag von etwa 500 kWh rechnen.
Ja, eine Balkonsolaranlage für das Flachdach muss im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert werden. Dank der vereinfachten Verfahren im Rahmen des Solarpakets 1 ist eine separate Anmeldung beim örtlichen Netzbetreiber nicht mehr erforderlich, da dieser automatisch über das Marktstammdatenregister informiert wird. Achten Sie darauf, dass bei der Registrierung die im MaStR festgelegten Grenzwerte für ein Balkonkraftwerk eingehalten werden. Aktuell dürfen diese nicht mehr als 2.000 Watt Gesamtleistung und 800 Watt für die Wechselrichterleistung betragen.
Da die meisten Balkonkraftwerke aus „steckerfertigen“ Komponenten bestehen, lassen sie sich problemlos und ohne spezielle Fachkenntnisse installieren. Aus diesem Grund wird der Aufbau auch oft als Plug & Play bezeichnet – einfach anschließen und loslegen. Zudem sind die Montagesysteme für Flachdächer ebenfalls sehr einfach zu installieren.
Dank des benutzerfreundlichen Plug & Play-Systems kann die Installation auch von Personen ohne technische Vorkenntnisse problemlos durchgeführt werden. Zunächst werden die Solarmodule, sofern ein Montagesystem für Flachdächer verwendet wird, sicher befestigt. Anschließend wird jedes Modul mit dem Wechselrichter verbunden (ein Modul pro Eingang) und das System schließlich über einen Stecker an eine gewöhnliche Haushaltssteckdose angeschlossen.
Ein Balkonkraftwerk kann mit nur einem Modul und einem Wechselrichter von 400W betrieben werden. Die gängigste Variante ist jedoch der 800 Watt Wechselrichter für zwei Module, der auch über integriertes WLAN verfügt. Wenn gewünscht, können auch leistungsstärkere Wechelrichter von bis zu 2000 Watt verwendet werden, mit denen man dann mit 4 Modulen eine maximale Ausbeute erzielen kann. Diese sind jedoch um als Balkonkraftwerk betrieben zu werden auf eine Einspeisegrenze von 800W zu reduzieren (drosseln). Dies erfolgt i.d.R. mittels einer DTU.